Die Europäische Zentralbank arbeitet seit mehreren Jahren an einem digitalen Euro. Er soll Bargeld ergänzen, nicht ersetzen, und das Bezahlen in ganz Europa mit einer öffentlichen digitalen Währung ermöglichen.
Wie der digitale Euro funktionieren soll
Der digitale Euro wäre direktes Zentralbankgeld. Bürgerinnen und Bürger sollen ihn über ihre Bank oder Sparkasse in einer digitalen Geldbörse nutzen können – online und auch offline. Geplant ist eine Haltegrenze pro Person, damit Banken nicht zu viele Einlagen verlieren.
Der Zeitplan
Nach einer Untersuchungs- und Vorbereitungsphase hat die EZB Ende 2025 entschieden, das Projekt in die nächste Phase zu überführen. Voraussetzung für eine Einführung ist ein EU-Gesetz, über das Parlament und Mitgliedstaaten noch beraten. Eine Ausgabe wäre frühestens gegen Ende des Jahrzehnts möglich.
Kein Konkurrent für Bitcoin
Mit Kryptowährungen wie Bitcoin hat der digitale Euro wenig gemeinsam: Er wird zentral von der Notenbank ausgegeben und hat einen festen Wert.
Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und ist keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung. Kryptowerte sind stark schwankende Anlagen, ein Totalverlust ist möglich.