Gebühren bei Krypto-Börsen: Die versteckten Kosten

Gebühren bei Krypto-Börsen: Die versteckten Kosten

Wer Kryptowährungen kauft, achtet oft nur auf die angegebene Handelsgebühr. Die tatsächlichen Kosten setzen sich jedoch aus mehreren Bestandteilen zusammen.

Die wichtigsten Kostenarten

  • Handelsgebühr: oft unterschieden nach Maker und Taker
  • Spread: Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs
  • Einzahlungsgebühren, etwa bei Kreditkarte
  • Auszahlungsgebühren für Euro und für Kryptowerte
  • Gebühren für Sparpläne oder Wechsel zwischen Coins

Der Spread wird unterschätzt

Viele Broker werben mit „gebührenfreiem“ Handel, verdienen aber über einen breiten Spread. Bei einem Spread von einem Prozent kostet ein Kauf von 1.000 Euro faktisch rund zehn Euro – auch wenn keine Gebühr ausgewiesen wird.

So vergleicht ihr richtig

Rechnet die Gesamtkosten für einen typischen Kauf und Verkauf durch – inklusive Auszahlung auf eure Wallet. Erst dann zeigt sich, welcher Anbieter für euer Nutzungsverhalten wirklich günstig ist.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und ist keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung. Kryptowerte sind stark schwankende Anlagen, ein Totalverlust ist möglich.